30 Jahre  Frauenmuseum Berlin

Am 07.05.2026 wurde die Ausstellung „On Her Way“ des Frauenmuseums Berlin in den Projektraum des Kunstquartier Bethanien, Mariannenplatz 2 in 10997 Berlin eingeladen. Der Titel „On Her Way“ basiert auf einem Zitat von Arundhati Roy und entwirft die Vision einer möglichen, weiblich gedachten Zukunft als hoffnungsvolles Gegenbild zu aktuellen Krisen. Im Mittelpunkt stehen sowohl die individuellen Entwicklungen der Künstlerinnen als auch das Prozesshafte eines gemeinsamen Wachsens. 

Rachel Kohn und Uschi Niehaus (v.l.)

Die Kunstinteressierten und Gäste wurden von Uschi Niehaus und Rachel Kohn begrüßt, die Einführung in die Ausstellung nahm die Kuratorin Dr. Almut Hüfler vor.   

Dr. Almut Hüfler                     

Die beteiligte Künstlerinnen sind:
Caroline Armand, Judith Brunner, Katia Sophia Ditzler, Ulrike Dornis, Christine Falk, Caty Forden, Jelena Fužinato, Ina Geißler, Ulrike Gerst, Andrea Golla, Harriet Groß, Margret Holz, Helena Kauppila, Rachel Kohn, Verena Kyselka, Uschi Niehaus, Roswitha Paetel, Susanne Piotter, Zuzanna Schmukalla, An-nette Selle, Beate Selzer, Anja Sonnenburg,Beate Spitzmüller, Marianne Stoll, Regina Weiss, Sibylla Weisweiler, Marcelina Wellmer und Anke Westermann.

Blick in die Ausstellung mit Künstlertisch, entwickelt von Anke Westermann

Die Ausstellung entfaltet sich in 6 thematischen Kapiteln: Sie beginnt mit Gegenwartsdiagnosen zu Medien und Natur, führt über Heterotopien, kartografischen Strategien und Fragen von Eigenem und Fremdem hin zur Auseinandersetzungen mit Geschichte und Erinnerung. Weitere Räume widmen sich der Strukturierung von Wirklichkeit in Träumen, Architekturen und Alltagsformen sowie dem „In Between“ virtueller und innerer Welten. Abschließend richtet sich der Blick auf die Zukunft, Wachstum und Transformation.

Margret Holz vor „Wandering Shadows over town“

Margret Holz sagt dazu: „In meinem täglichen Dasein bin ich ständig Einflüssen ausgesetzt, ob durch Nachrichten, Gespräche, Verkehrslärm. Ich bin dann wie ein Fliegenauge, das in seiner Kugelform alles gleichzeitig wahrnimmt. Die Fülle der Wahrnehmungen und Einflüsse werden zur humusartigen Arbeitsgrundlage, die ich in akustisch-visuelles Material umwandle. In das Thema ‚Die langen Schatten der Geschichte‘, das ich als skulpturale Schattenphänomene seit 2023 entwickelt habe, integriere ich nun auch akustische Elemente: Lärm und Geschrei.“

Bethanien

Dazu am Mittwoch, 13. Mai 19 Uhr – der Panel-Talk „Zusammen wachsen“
Ein Gespräch über Geschichte und aktuelle Situation von Künstlerinnen-Netzwerken mit Ulrike Dornis (FMB), Christine Düwel (GEDOK Brandenburg, IGBK), Katharina Schilling (Kuratorin, SALOON Berlin) und Zuzanna Skiba (VdBK 1867), Moderation: Dr. Almut Hüfler
Und am Samstag, 16. Mai 15 – 17 Uhr
Aktivierung des Gemeinschaftswerks mit Künstlerinnen und Kuratorin 
(Anmeldung erbeten: info@frauenmuseumberlin.de)

Das Jubiläum wird unterstützt von der Kunststiftung Herpel und dem Gerüstbau Tisch GmbH.Die Ausstellung wird gefördert aus Mitteln des Projektfonds Kulturförderung Friedrichshain-Kreuzberg
www.frauenmuseumberlin.de

Bethanien bis 16.05.2026

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