Mit „The Space Between“ präsentiert die janinebeangallery in der Torstrasse 154 in 10115 Berlin bis 15. 08.2026 eine Gruppenausstellung, die fünf künstlerische Positionen versammelt, die trotz ihrer unterschiedlichen Bildsprachen ein gemeinsames Interesse an Raum, Erinnerung und den Möglichkeiten malerischer Konstruktion verbindet. Wunderbar von der Galeristin kuratiert, für jeden Künstler wurde ein eigener „Raum“ geschaffen.

janinebeangallery in der Torstraße 

Ausgangspunkt sind weniger narrative Zusammenhänge als unterschiedliche Vorstellungen davon, wie Bilder Wirklichkeit erzeugen und historische, persönliche oder kulturelle Bezüge in neue Konstellationen überführen.

Maxwell Dunlop`s Bereich in der Gallery

Die Gemälde des amerikanischen Künstlers Maxwell Dunlop zeigen Interieurs, die in dieser Form nicht existieren. Anklänge an die Malerei alter Meister werden aus ihrem ursprünglichen Zusammenhang gelöst und in imaginäre Räume überführt. Dadurch entstehen Bilder, die zugleich vertraut und fremd wirken. Historische Referenzen und Erfindung gehen dabei eine untrennbare Verbindung ein.

Marie Louise Elshout „Hybrid“ #14, #11, #8

Die niederländische Künstlerin Marie Louise Elshout verbindet Zeichnung und Malerei zu vielschichtigen Kompositionen, in denen sich Folklore, Literatur und kunsthistorische Bezüge überlagern. Ihre Hybridwesen und Figuren entziehen sich eindeutigen Zuschreibungen und bewegen sich zwischen persönlicher Symbolik und kollektivem Bildgedächtnis.

Armando Marino „Interieur“

Der aus Kuba stammende und heute in den Vereinigten Staaten lebende Künstler Armando Mariño ist mit einem großformatigen Interieur vertreten. Licht und räumliche Inszenierung werden hier zu zentralen bildbestimmenden Elementen. Mariños Malerei verbindet die Tradition des Interieurs mit Fragen von Herkunft, Erinnerung und kultureller Identität und verweist zugleich auf die Erfahrung des Exils.

MASCH mit seinen wunderbaren Zeichnungen

Die Ausstellung zeigt von MASCH ausschließlich kleinformatige Arbeiten auf Papier. Mit großer Präzision und reduzierten Mitteln entwickelt der Künstler Kompositionen, deren Leichtigkeit und Offenheit einen bewussten Kontrapunkt innerhalb der Ausstellung setzen. In ihrer Klarheit und Unmittelbarkeit greifen  diese Arbeiten die besondere Stimmung des Sommers auf. 
Für seine Mitarbeit als Art Painter für den Film „The Grand Budapest Hotel“ gewann er 2015 einen Oscar.

James Johnson´s Auswahl

Der britische Musiker und Künstler James Johnston entwickelt eine figurative Malerei, die von derselben Direktheit geprägt ist, die auch seine musikalische Arbeit kennzeichnet. Seine Bilder entstehen aus einer unmittelbaren Auseinandersetzung mit dem Medium und verbinden persönliche Erfahrung mit einer eigenständigen Bildsprache.

Der Titel The Space Between verweist auf jene Zwischenräume, in denen Erinnerung, Wahrnehmung und Vorstellung aufeinandertreffen. Gerade aus diesen Übergängen beziehen die Arbeiten ihre Offenheit und ihre Vieldeutigkeit.

janinebeangallery, Torstrasse 154, 10115 Berlin
www.janinebeangallery.com

The Space Between

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