
Die Wagner & Apel Porzellanmanufaktur Lippelsdorf in Gräfenthal in Thüringen habe ich im Juni 2026 besucht.

Ich wurde eingeladen mit „Lassen Sie die Geschichte des Porzellans bei einer geführten Tour durch die alten Produktionsstätten und die moderne Fertigung noch intensiver auf sich wirken.“ Diese Wirkung hält noch an und ich kann nur meine Empfehlung für einen Besuch hiermit „abgeben“.

Zum „Technischen Schaudenkmal“ gehören u.a. die Dampfmaschine von 1937, die Massemühle, die uralten beweglichen Rührwerke, die Rundöfen, wo früher das Porzellan hergestellt, gebrannt und verziert wurde.

Im Jahr 1877 vom Firmenmitbegründer Bernhard Wagner begann hier die Porzellanherstellung, die jetzt von den Ur-Ur-Enkelinnen Regina Kästner und Marika Rosenbusch in der 5. Generation weitergeführt, neu gestaltet und vertriebstechnisch auf ein neues Niveau gehoben wurde.

Hochwertige Zutaten wie Kaolin, Feldspat und Quarzsand, liebevolle Handarbeit und Brenntemperaturen von ca. 1300 °C garantieren auch heute die Qualität des „Weißen Goldes“.

In der Wagner & Apel Porzellanmanufaktur Lippelsdorf werden mit „Liebe, Geduld und handwerklichem Geschick naturgetreue Tier- und Vogelplastiken, liebliche Kinderfiguren, dekorative Weihnachts- und Geschenkartikel, moderne Gefäße – also Porzellan in traditioneller Form bis hin zu aktuellen Design“ gefertigt! 3.300 Jahre alte, „historische“ Modellformen sind noch vorhanden und werden genutzt. So werden u.a. die Schwäne von Neuschwanstein hier hergestellt.

Täglich ist der Werksverkauf von 09 bis 17 Uhr (Montag bis Freitag) geöffnet, Führungen werktags um 11 und 14 Uhr und dazu für die Besucher, Wanderer und Kunden: „genießen sie die Thüringer Gastlichkeit vor Ort bei Kaffee und Kuchen“.
Altes bewahren – Neues entdecken – Leben genießen!

