Einladung mit  „Peggy“ von Corinna Dunkel

Die Ausstellung „Zeitläufe“ des Künstlertreffs Velten wurde am 11. Juni in der Galerie des Neuen Rathauses in Glienicke, Hauptstraße 19-21 in 16548 Glienicke/Nordbahn im Beisein vom Vorsitzenden der Gemeindevertretung Glienicke, Dr. Ulrich Strempel, und der Stellvertretenden Bürgermeisterin Jana Klätke durch den Bürgermeister Arno Steguweit und der Projektverantwortlichen vom Künstlertreff Velten, Corinna Dunkel, eröffnet. Musikalisch wurde alles begleitet von dem wundervollen Maxim Shagaev und seinen virtuosen Akkordeonkünsten.

Arno Steguweit, Jana Klätke, Dr. Ulrich Strempel und Maxim Shagaev (v.l.)

Das Wort Zeitläufe ist ein poetisches Wort aus früheren Zeiten. Es beschreibt den Verlauf der Zeit über längere Perioden, meint auch das Zusammenspiel verschiedener Epochen oder Entwicklungen. Leben ist untrennbar verbunden mit der Zeit. Zeit läuft und vergeht, Zeit verändert.
Corinna Dunkel sagte dazu: „Kunst kann vieles sein. Kunst ist immer auch ein Spiegel der Zeit, des Zeitgeschmacks, der Gesellschaft und der Kultur in der sie entsteht. Sie kann deutlich politisch sein oder auch versteckte Botschaften senden. Auch unsere Ausstellung liefert bildhafte Botschaften, über die man nachdenken kann. Kunst ist auch philosophisch und psychologisch in ihrer Wirkung auf den Betrachter. Nicht immer ist alles gleich erkennbar. Jedes einzelne Bild hat seine Botschaft aber auch die Gesamtheit einer Ausstellung regt zum Nachdenken an, auf unsere Ausstellung bezogen, mal über das Thema Zeit in vielen Variationen nachzudenken.“

Corinna Dunkel zur Eröffnung

Was heißt es, zu leben? Leben ist mehr als bloßes Existieren. Es ist Erfahrung, Wahrnehmungen, Entscheidung, Erinnerung und Hoffnung. Es ist ein ständiger Prozess des Werdens, kein statischer Zustand. Und in diesem Prozess spielt die Zeit eine zentrale, vielleicht sogar entscheidende Rolle.

Marion Arendt „Zeitgeist, Frau“

Zeit ist das Medium, in dem Leben überhaupt erst möglich wird. Ohne Zeit gäbe es keine Veränderung, kein Wachstum, keine Entwicklung – und damit auch kein Leben im eigentlichen Sinne. Ein Moment folgt auf den nächsten, und in dieser Abfolge entfaltet sich unser Dasein und die uns umgebende Natur. Die Zeit gibt dem Leben eine Richtung: vom Anfang bis zum Ende.

Die teilnehmenden Künstlerinnen mit den „Eröffnern“

Die Künstlerinnen und Künstler des Künstlertreff Velten, Marion Arendt, Susanne Brodehl, Steven Baer, Corinna Dunkel, Carola Preuß, Stephanie Rudhart und Helma Thulke-Marquardt, haben sich in ihren Werken mit verschiedenen Altersstufen des Menschseins beschäftigt,  haben den Begriff Zeitgeist malerisch behandelt, kritisch und mahnend auf unsere Welt geschaut. Ein „buntes“ Kaleidoskop ist dabei entstanden.
Kommen Sie vorbei und schauen Sie sich diese Ausstellung an. Es lohnt sich. 

Carola Preuß „5 vor 12“

Ausstellung „Zeitläufe“ vom Künstlertreff Velten bis 2. September 2026 
Neues Rathaus Glienicke, Hauptstraße 19-21 in 16548 Glienicke/Nordbahn 
Öffnungszeiten: Dienstag: 13 bis 18 Uhr
Donnerstag: 9 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr

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 „Zeitläufe“ im Rathaus Glienicke

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