„Man steigt nicht zweimal in den selben Fluß“ ist das Thema der Ausstellung des Frauenmuseums Berlin in der Kunsthalle Brennabor vom 29. Mai bis 5. Juli 2026.

Zur Eröffnung am Freitag, den 29.05.2026 um 18 Uhr wird Sie Wolfgang Niemeyer (Freundeskreis der Kunsthalle Brennabor e. V.) begrüßen und die Laudatio hält die Galeristin, Kuratorin und Künstlerin Maria Wirth.
Mit dem berühmten Satz „Man steigt nicht zweimal in denselben Fluss“ formulierte Heraklit eine der grundlegenden Einsichten der Philosophie: Alles befindet sich im Wandel. Nichts bleibt, wie es ist – weder die Welt um uns herum noch wir selbst.
Jeder Augenblick ist einmalig. So wie das Wasser eines Flusses unaufhörlich weiterströmt, verändert sich auch unser Leben beständig. Erfahrungen, Begegnungen und Wahrnehmungen sind niemals identisch, weil sich sowohl die äußeren Umstände als auch unser eigener Blick auf die Welt fortwährend wandeln.

Annette Selle „Musikalische Landschaft 2“

25 Künstlerinnen des Netzwerkes Frauenmuseum Berlin präsentieren Werke aus Malerei, Grafik, Fotografie, Installation und Skulptur:

 Judith Brunner, Katia Sophia Ditzler, Ulrike Dornis, Christine Falk, Caty Forden, Ina Geißler, Ulrike Gerst, Andrea Golla, Harriet Groß, Margret Holz, Helena Kauppila, Rachel Kohn, Verena Kyselka, Uschi Niehaus, Roswitha Paetel, Zuzanna Schmukalla, Annette Selle, Beate Selzer, Anja Sonnenburg, Beate Spitzmüller, marianne Stolz, Anke Westermann, Regina Weiß, Sibylla Weisweiler, Marcelina Wellmer. Die Konzeption und Umsetzung liegt in den Händen von Annette Selle.

Margret Holz „Fallen shadows 02, 2026“

Diese Arbeit von Margret Holz „Fallen shadows 02, 2026“, die insgesamt 4 Objekte umfasst, ist durch Recherchen und Überlegungen zu den „Langen Schatten der Geschichte“ entstanden. Die aktuelle Realität und die Vergangene bilden die Ausgangslage, die sich in „Shadow Phenomena“ als Schatten unbekannter Herkunft im Material Stahl materialisiert.

Kunsthalle Brennabor zur Eröffnung mit Ulrike Dornis und Margret Holz (v.l.) Foto: Marcelina Wellmer

Die Ausstellung in der Kunsthalle Brennabor versteht sich als Einladung, den eigenen Blick auf Zeit, Veränderung und Vergänglichkeit zu schärfen. Sie richtet die Aufmerksamkeit auf die Einzigartigkeit jedes Moments und auf die Chancen, die in jeder Bewegung und in jedem Übergang verborgen liegen.

Kunsthalle Brennabor
Geschwister-Scholl-Straße 12, 14776 Brandenburg an der Havel
Öffnungszeiten: Fr-So 13 bis 18 Uhr
https://freunde-kunsthalle-brennabor.com

Kunsthalle Brennabor

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